Keine sozialkritischen Videos innerhalb des "Showrooms&

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    • Keine sozialkritischen Videos innerhalb des "Showrooms&

      Woran liegt das "Fehlen" sozialkritischer Inhalte? 9
      1.  
        Kein eigenes Interesse (7) 78%
      2.  
        Kein Interesse der Allgemeinheit (1) 11%
      3.  
        Probleme mit der Umsetzung (1) 11%
      4.  
        Action, Comedy, Horror sind sozialkritisch genug (0) 0%
      Ich frag mal kurz und knapp:

      Warum sind hier die meisten Videos absolut sinnfrei und orientieren sich fast ausschließlich am amerikanischen Hollywood Vorbild?

      Magelt es komplett am eigenen Interesse bsp. sozialkritischer Themen oder hat man eher vor der Umsetzung Angst?
    • Re: Keine sozialkritischen Videos innerhalb des "Showro

      "Accelerater" schrieb:

      Warum sind hier die meisten Videos absolut sinnfrei und orientieren sich fast ausschließlich am amerikanischen Hollywood Vorbild?


      Es gibt wenige Möglichkeiten sozialkritische Themen mit (bombastischen) Visuellen Effekten zu vereinen. Das Forum heißt ja auch "VFX Forum - ...get visually effected". Also wird dem User schon die Internationalität reingedrückt ;) Oft handelt es sich hier ja auch nur um Tests.

      Magelt es komplett am eigenen Interesse bsp. sozialkritischer Themen oder hat man eher vor der Umsetzung Angst?


      Ich schätze oft ist es das Interesse. Wenn die deutsche Filmlandschaft nur sozialkritische Nachkriegsgeschichten zu erzählen hat oder versucht durch nervige Missinterpretationen von "Kunst" wie in "Der letzte schöne Herbsttag" zu punkten, was soll denn da noch mehr von solchem Zeug produziert werden?




      Schmerz vergeht, Film bleibt für die Ewigkeit.
      Peter Jackson
    • Gegenfrage: Warum muss man zum x-ten mal jemanden mit einem noch so tollen Effekt erschießen oder irgendetwas mit einem Effekt zerstören?
      Warum werden keine "guten" Filme mehr gedreht wo man Wert auf die Story und den Inhalt legt und nicht auf die Effekte?

      Ist zwar richtig das wir uns gerade im VFX-Forum befinden, aber hier geht es nicht ausschließlich um VFX sondern auch um´s Filme machen generell.
    • Ich denke, dass die angesprochenen Effeke auch oft als ersten Einstieg in die Materie benutzt werden. Es ist natürlich viel komplizierter, Effekte realistisch in einen Film mit guter Story einzubauen ohne dabei von der Story abzulenken. Davor fürchten sich bestimmt auch einige Anfänger.
      Ich habe selber mit Lichtschwertern und Explosionen vor 6 Jahren angefangen und kann mich nach Beherrschen der filmischen Mittel wie Effekte, Montage, Schnitt nun endlich voll und ganz der Story zuwenden.

      Ein Anfänger nutzt auch oft Tutorials. Ich habe noch kein Tutorial gesehen wo gleichzeitig eine gute Story transportiert wird. Vielleicht sind die ersten Filme eine Zusammenstellung aus Effekten von Tutorials.

      Ein weiterer wichtiger Punkt ist wohl auch die Möglichkeit, gute Schauspieler zu bekommen...




      Schmerz vergeht, Film bleibt für die Ewigkeit.
      Peter Jackson
    • "TheYouth" schrieb:

      Gegenfrage: Warum muss man zum x-ten mal jemanden mit einem noch so tollen Effekt erschießen oder irgendetwas mit einem Effekt zerstören?

      Weil man`s ansonsten nicht lernt.
      Damit man den Kreativen sagen kann: "Da, sucht euch mal einen aus...falls ihr zwischen den ganzen Latte Macchiatos mal Zeit habt."

      (Kay Tennemann)
    • Ich finde es beleidigend vom geistigen Tiefgang des Forums zu sprechen nur weil einer Nase die Filme zu oberflächlich sind.

      Sozialkritscihe Themen interessieren mich selbst nicht die Bohne, ich könnte dieses "Subgenre" auch nicht eingrenzen und wenn ich Sozialkritisch schon höre rollen sich mir die Fussnägel auf.
      Mag sein das ich so eine Art Film bereits gesehen hab, vielleicht halte ich auch Terminator 2 für einen sozialkritischen Film.

      Steht zur Diskussion.
    • Es wird Zeit, dass jemand mal sowas anspricht um Innovationen zu fördern.

      Statt emotional, konstruktiv u. reflektierend reagieren.
      Mehr individuelle, creative Ideen statt mit der Masse mit zu schwimmen.

      Egal ob Horror oder Liebesfilm, in den meisten eurer "Werke" findet man
      kaum bis keine aussagekräftige "Story"

      Hier wird überwiegend die Konusm-, u. Wegwerfmentalität bedient.

      Da lacht man jetzt über den Witz in eurer Komödie und in 10 Min hat man ihn (ohne an Demenz zu leiden) wieder vergessen.
    • Das wäre so, als wenn du dich in einem Restaurant beim Koch über die Zusatzstoffe im Essen beschwerst und er zu dir sagt, machs besser.

      Geschmack und Qualität sind in diesem Fall zweipaar Stiefel.
      Mit der entsprechenden Gewürzmischung fällt den meisten Leuten noch nicht mal Gammelfleisch auf. Und denen es auffällt, die sollen es aufeinmal selbst besser machen?
      In diesem Fall hat der Wirt die Ohrfeige zurecht verdient.

      :winke:
    • Ich komm jetzt mit den Gewürzen und Fleisch nicht ganz mit, aber das ist ja auch egal. Was immer du meinst.

      Egal ob Horror oder Liebesfilm, in den meisten eurer "Werke" findet man
      kaum bis keine aussagekräftige "Story"


      Ich würd sagen, wenn dir das alles nicht passt solltest du dir Arte einschalten bevor du den Großteil der User angreifst, so hab ich empfunden.
      Um die Kreativität der Nutzer zu fördern bedarf es mehr als mal schnell seine eigene Meinung als die "Einzig Richtige" hinzustellen, das "Ihr habt doch alle keine Ahnung" Prinzip funktioniert vielleicht für dich und die "Rege Beteiligung" untersteicht nur wie sehr das allen hilft.

      Für mich ist das Thema dann mal durch, es lebe die Egal Mentalität.
    • Im Prinzip stimmt es ja, dass viele Filme nicht besonders viel Tiefgang haben. Aber ich bitte doch darum, nicht die Schuld am Forum zu suchen und ganz bestimmt auch nicht an den Usern hier. Ich finde nämlich auch, dass hier einige sehr abwärtige Aussagen gemacht wurden. Auch wenns vielleicht nicht so gemeint war, aber so kam es rüber.

      Man sollte sich auch fragen, ob es denn nur hier im Forum an solchen Themen fehlt oder eher generell? Die meisten Hollywoodfilme sind auch nicht gerade extrem intellektuell ansprechend. Warum ist das so?

      WILL mann denn eigentlich permanent was gesellschaftkritisches sehen? Also ich persönlich, finde die Gesellschaft eh schon schlimm genug. gesellschaftskritische Gedanken hab ich permanent. Am Bildschirm mag ich unterhalten werden. Spaß haben. Abschalten (im relax-Sinn, nicht mit der Fernbedienung). Mag sein, dass ich damit für selbsternannte Akademiker und Besser-Menschen wie der stumpf-dumme Pöbel wirke, der mit seiner "Konsum- und Wegwerfmentalität" lebt... Naja, wenn man Menschen nur daran bewertet, welche Filme sie bevorzugen... vielleicht sollte man DARÜBER mal nen Film drehen.

      Außerdem, wie schon angesprochen, hat dieses Forum seinen Schwerpunkt im Effekte-Bereich. Das wird sich auch nicht ändern, wenn man nun pauschal alle User beleidigt.

      Trotzdem: Jeder, der selbst Filme dreht, darf sich gern einmal Gedanken darüber machen, ob eine Story, die etwas weiter in die Tiefe geht und vielleicht mit versteckten Hinweisen, Hintergedanken und gesellschaftskritischen Ansichten gespickt ist, nicht vielleicht tatsächlich qualitativ hochwertiger ist und bei den Zuschauern im Gedächtnis bleibt.

      Für die weitergehende Diskussion bitte ich darum,
      Anschuldigungen, Pöbeleien und Beleidigungen sein zu lassen und sich auf den Kern des Themas zu beschränken.
    • Ich persönlich kann mir einen Film der nur ansprechende Optik zu bieten hat öfter ansehen, als einen, der nur eine gute Story zu bieten hat. Man kann über eine gute Handlung noch lange nachdenken, doch die unvorhersehbaren Wendungen sind nach dem ersten Gucken verbraucht. Effekte sind dagegen ein sinnlicher Genuss, den man öfter wiederholen kann, bovor er sich abnutzt. Idealerweise hat ein Film beides, doch ich finde es nicht gerechtfertigt, nur die Handlung als intellektuell und wertvoll anzusehen und Effekte nur als Beiwerk. Gute Effekte erfordern ebenfalls Fachwissen, handwerkliches Geschick und künstlerisches Gespür und können beim Betrachter Gefühle und Assoziationen wecken. Die unbeschwerte Freude an verspielten Filmen ist eine Oase in einer zynischen, verbitterten Welt.


      Gesellschaftskritik ist wichtig, und Spielfilme dürfen und sollen sie enthalten. Doch wenn der komplette Film nur die Tristesse vom Schicksal gepeinigter Durchschnittsbürger zeigt, ohne Ausgleich, der das Ansehen zu etwas anderem macht als psychischer Folter, und man dafür auch noch Gebühren zahlen muss, dann ist Gesellschaftskritik wirklich nötig:


      Hat man ein geringes Butget, muss man das nicht mit Phantasie und Erfindungsgeist kompensieren. Der deutsche Filmemacher dreht dann einfach einen Seierfilm: Man nehme den gemeinen Pöbel, stelle ihn in eine beliebige Wohnung und lasse ihn sich genüsslich in Leid und Elend suhlen. Krankheit, Tod, soziale Probleme, oft beworben mit dem Satz: "Nach einer wahren Begebenheit". Man walzt die Erbärmlichkeit der Realität aus und wird von den Kritikern für seine Einfühlsamkeit gelobt. Der geneigte Zuschauer darf sich ebenfalls als besserer Mensch fühlen, der die Augen nicht vor den unangenehmen Seiten des Lebens verschließt, engagiert im heimischen Sessel dem Mitleid frönt und sich am Bierernst berauscht.