"Reality XL" ab 12.01.2012 in den Kinos

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • "Reality XL" ab 12.01.2012 in den Kinos

      Schön langsam wird es ernst mit Tom Bohns „Reality XL“. Am 12. Jänner 2012 startet der unabhängig finanzierte Mysterystreifen mit 30 digitalen Kopien in den deutschen Kinos.

      Auf einem Blog auf der Filmsite reality-xl.com berichtet Tom Bohn über die Produktion seines Films. Der Verlauf spannt sich von den ersten Drehbuchentwürfen über die Dreharbeiten bis hin zum Vertrieb, den Bohn auch noch selbst stemmen musste, weil sich die Verleihfirmen nicht an den Film trauten. Erfreulicherweise zeigten die großen Kinoketten mehr Mut – und nun läuft der Film ab dem 12. Januar 2012 offiziell in den deutschen Kinos. Eine Liste der Kinos, in denen der Film läuft, findet man auf der Startseite der Filmpage.

      Synopsis: Am 13. Januar betreten 24 Wissenschafter den Kontrollraum des Teilchenbeschleunigers CERN. Nach der Nachtschicht, die am 14. Januar um 6.00 Uhr früh endet, kommt jedoch nur der an den Rollstuhl gefesselten Professor Carus (Heiner Lauterbach) wieder aus dem Kontrollraum heraus. Die anderen 23 bleiben spurlos verschwunden.
      Der Wissenschafter wird von zwei Beamten (Max Tidof/Annika Greta Blendl) der ermittelnden Kriminaldienststellen befragt. Hat Carus etwa die „Weltformel“, die alle bekannten physikalischen Phänomene gänzlich erklärt und verknüpft, entdeckt und an seinen Kollegen mit tödlichen Konsequenzen angewandt?

      Tom Bohn ist eher ein ungewöhnlicher Independent-Regisseur. Üblicherweise werden Amateurfilmer zu Indie-Filmern. Bohn, der zahlreiche „Tatorte“ und den Kinofilm „Straight Shooter“ (mit Heino Ferch und Dennis Hopper) auf dem Kerbholz hat, ist den Weg andersrum gegangen – vom Profi zum Indie-Filmemacher. Deswegen fallen einige seiner im Blog beschriebenen „grundlegenden Regeln“ meiner Meinung nach für das Gros der Indie-Szene unter die Kategorie „wishful thinking“. Aber als Filmemacher sollte man sein Schaffen sowieso nicht all zu sehr von Regeln abhängig machen, oder?