Feld-OP

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    • Hey ho,

      ich bin gerade eher zufällig auf dieses Forum gestoßen und hoffe das Ihr evtl ein paar nützliche Tipps für mich habt.

      Ich bin in einem Mittelalterverein tätig bei dem wir immer mal wieder Feld-Operationen im Stil des Mittealters durchführen.

      unter anderem amputieren wir auf der Bühne Arme/Beine oder spalten Abszesse, ziehen Zähne oder operieren "Schusswunden".

      Bis jetzt haben wir es immer so gemacht, dass wir als Schnittschutz auf die Haut ein Leder aufgebracht haben, darüber kam etwas Watte, dann ein Blutbeutel (z.B. Latexhandschuh mit gefärbtem Wasser) und dann das ganze mit sog. Variesiveplatten abdecken. Die Variesiveplatte haben wir dann immer zuerst angemalt und dann etwas überschminkt.
      Wenn es um eine Schussverletzung gehen sollte, dann haben wir unter dem Blutbeutel zusätzlich noch einen Stein als Projektil gelegt welchen wir mit einer Zange rausholen konnten.

      Soweit sogut. Das ganze funktioniert zwar aber ich finde es noch nicht wirklich optimal.
      Daher wollte ich mal fragen wie Ihr so etwas lösen würdet.

      Ich bin für jede Anregung dankbar :)

      Gruß
      FLOh
      „Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.“
      Gustav Heinemann (1899-1976)

      "Man muß mit den richtigen Leuten zusammenarbeiten, sie achten und motivieren. Dauerhafter Erfolg ist nur im Team möglich.“
      Klaus Steilmann (*1929
    • Willkommen hier ;)
      da gibt es diverse Möglichkeiten. Ob das Aufschminken von Wunden mit Wundwachs, dem Aufkleben von vorgefertigten Gelatinewunden o.ä.
      Am günstigsten wird es mit dem Wundwachs, am schnellsten und einfachsten sind aber vorgefertigte 3D-Transferwunden, die sich einfach wie ein Abzieh-Tattoo aufbringen lassen.

      Zu Verletzungen aus Wundwachs findest du hier auch ein paar Tutorials.
      Damit man den Kreativen sagen kann: "Da, sucht euch mal einen aus...falls ihr zwischen den ganzen Latte Macchiatos mal Zeit habt."

      (Kay Tennemann)
    • Hey ho,

      vielen Dank für die Antwort.

      ich sehe bei dem Wundwachs nur die Problematik, das wir die Wunden ja eröffnen und dann unter anderem Blut, Eiter oder gar Projektile herausgeholt werden sollen.

      Oder ist es möglich das Zeug so Dick aufzutragen das man dann darunter Dinge verstecken kann.

      Gruß
      FLOh
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      Gustav Heinemann (1899-1976)

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      Klaus Steilmann (*1929
    • So wie ich es verstanden habe geschieht das alles auf einer Bühne. Da kann man das öffnen der Wunde doch gut kaschieren?

      Ansonsten könnte man ein Stück Gelatine/Silikon mit eingebautem Hohlraum gießen, den man dann entsprechend füllen und aufschneiden kann.
      Das ist für eure Zwecke aber wahrscheinlich zu aufwändig.
      Damit man den Kreativen sagen kann: "Da, sucht euch mal einen aus...falls ihr zwischen den ganzen Latte Macchiatos mal Zeit habt."

      (Kay Tennemann)
    • Hey ho,

      Jup, das gehschiet alles auf der Bühne.
      Ziel ist es jedoch das man möglichst alles von dem "Eingriff" sehen kann.

      Daher hatten wir bis jetzt immer diese hydrocoloidplatten verwendet da selbige selbstklebend sind und von der Struktur her einigermaßen an die Haut herankommt.

      Das einzige Problem ist nur das die Platten relativ teuer sind und in der Sonne gerne mal anfangen sich abzulösen.

      Die Idee mit Gelatine/Silikon klingt nicht schlecht.


      Auf alle Fälle
      vielen Dank

      FLOh
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      Klaus Steilmann (*1929