Englische Namen für deutsche Filme?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Okay, Tatoo war eher schwach, fande ich, weil er so pseudo-Hollywood ist, aber der bewegte Mann! .... oooh! GENIAL! Wann gab es aus Hollywood schonmal eine so gute Komödie!
      anderes Beispiel: STONK!
      Großartiger deutscher Film.
    • It has been a While, but fuck that :D
      Wie dem auch sei, englische Titel für deutsche Filme find ich gut, so lang der Titel passt. 8) Aber ich geh noch einen Schritt weiter, vor allem in meinem aktuellen Script. (Will mich aber nicht wichtig machen :D ) Denn dort sind ganze Dialoge auf englisch, allerdings hält sich das doch eher in Grenzen, dafür wird's in Script#3 verhältnissmäßig kriminell. Darum auch meine Frage unter folgendem Link

      vfx-forum.de/viewtopic.php?p=43112#43112
    • "Filmfreak" schrieb:

      It has been a While, but fuck that :D
      Wie dem auch sei, englische Titel für deutsche Filme find ich gut, so lang der Titel passt. 8) Aber ich geh noch einen Schritt weiter, vor allem in meinem aktuellen Script. (Will mich aber nicht wichtig machen :D ) Denn dort sind ganze Dialoge auf englisch, allerdings hält sich das doch eher in Grenzen, dafür wird's in Script#3 verhältnissmäßig kriminell. Darum auch meine Frage unter folgendem Link

      vfx-forum.de/viewtopic.php?p=43112#43112


      wenn zB ein Deutscher nach Enland geht, und dort Englisch sprechen muss, ist es auch sinnvoll (evtl. mit dt. Untertitel), aber woher findest du Schauspieler, die so perfekt Englisch sprechen, dass sie die Engländer spielen können? Immerhin muss man die ja als Engländer erkennen können.
    • Also ich finde es eigentlich schrecklich, wenn wegen solcher Banalitäten sich schon Leute aufregen.
      Zu aller erst bin ich der Meinung, dass man KEINEM Film aus Prinzip einen englischen oder deutschen Titel geben sollte, sondern immer einen der passt. Die Vorwürfe, dass Amis alles kaputt machen und so halte ich für Quatsch. Unabhängig davon, wie ich persönlich zu bestimmten Dingen stehe, ist es einfach so, dass Englisch unsere Weltsprache ist, und ein ganzes Stück flüssiger als das "harte" Deutsch klingt. Das ist einfach so. Außerdem sind bestimmte Genres von einer Sprache mehr oder weniger geprägt. Mal ganz plump gesagt, Familien- Liebesfilme haben nicht selten einen deutschen Titel, der dann auch gut passt. Action- oder Science Fiction ist einfach auf Englisch geprägt. Dennoch gilt auch hier. Einziges Kriterium für den Namen ist, dass er letztlich passen soll. Und um dieses Ziel zu erreichen halte ich mich an kein Prinzip, das nur als Mittel zum Zweck aufgestellt wurde.

      Außerdem kann man ja auch beides kombinieren. Mein aktuelles Filmprojekt, "The Final Impact" (in dessen Drehbuch hier ein paar Threads weiter unten noch keine Sau reingeschaut oder was geschrieben hat *schnüff*) hat auch einen englischen Titel, viele Namen sind englisch, etwa Raumschiffnamen. Auf der anderen Seite gibt´s aber auch derart deutsche Namen, dass das ganze fast schon (parodisiert) ins Arierklischee reinspringt. Etwa Raumschiffnamen wie "Siegburg". Und ich treibe eben auch immer wieder Wortspiele mit der Differenz zwischen dem Deutschen und Englischen.

      Es schließt sich also beides nicht aus, aber auch eine Beschränkung auf eine Sprache sehe ich nicht irgendwie abwertend an. Und wie gesagt, Namensgebung "aus Prinzip" halte ich für überflüssig und zwanghaft konservativ.
      Gude Nacht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Anonymous ()

    • in Polen übersetzen die auch alles zum Beispiel heißt da Scary Movie, "Straszny film"...
      Übrigens bin ich dafür, dass RTL abgeschafft wird, im allg. zeigt dieser Sender nur deutsche Scheisse (like Alarm für Cobra 11, oder der Clown, oder sowas). Ich bin auch dafür, dass die Deutschen aufhören sollten, in den USA schon 2-3mal verfilmte Billigproduktionen noch mal auf "deutsch" zu drehen, und das 20-200mal schlechter als das Original! Das muss man erstmal schaffen. Die deutschen Titel sind auch grässlich, nicht selten trifft man ein Film der sich (Variable1 und die/der Variable2).
      Zitat: "Dem deutschen Film fehlt sicher NICHT die oberflächliche Plattheit amerikanischer Hollywood-Produktionen mit Happy-End Pflicht, egal ob es um vorgekicherten Teenagersex oder körperzerfetzende Actionknallbummeffekte geht, es fehlt ihm auch NICHT der billige Klamauk nach Vorbild der Sat1 + RTL Samstagabend-"Unterhaltung"."
      Auf Prosieben läuft nur solche Produktionen, wenn man hört Made by Prosieben, kann man im Prinzip schonmal weggucken, weil das was dann kommt, ist eh für arsch. Abgesehen von Stromberg, was aber gar nicht made von prosieben ist, es aber trotzdem gesagt wird, sondern von Brainpool TV. Ok, vielleicht ist das PS, keine Ahnung. Was ich damit sagen will ist, dass nicht nur die deutschen Titel abgeschafft werden müssen, sondern komplett die deutschen Filme und Actionserien. (Guckt die eigentlich jemand gescheites?) Danke für ihre Aufmerksamkeit und das ich hier meine Meinung posten darf.
    • "Made by Prosieben" ist wirklich eines der wenigen Gütesiegel für grottenschlechte Fernsehfilme. Wie kann nur jemand soviel Geld haben, dass er diese Produktionen auch noch finanziell unterstüzt ? Auch ich fordere weniger deutschen Scheiß im TV. Sowas wie eine Qualitätsquote wäre nicht schlecht. Mindestens 70% der deutschen Fernsehproduktionen muss das Potential haben, im Zuschauer keine sofortigen Selbstmordgedanken zu wecken. Aber meiner Meinung nach sind die einzigen guten Sendungen auf ProSieben die amerikanischen. Deutschland kann es bestimmt mit viel psychologischer Hilfe schaffen auf Sendungen wie Das Geständnis oder Abschlussklasse 2005 (die schaffen den Abschluss eh nicht ^^) verzichten. Und auch auf eine neue Generation von "Popstars" können wir wohl gut verzichten, nach einem Album sitzen die eh alle unter einer Brücke. Wie sollen unsere Mädchen denn noch zum lernen motiviert werden, wenn sie im Fernsehen zu sehen bekommen, dass man nur schlecht singen können, große Titten haben und einen auf Primadonna machen muss, um nicht unter der Brücke, unter der ihre Klassenkameraden wohen, zu landen. Dann sollen die doch lieber auf den Strich gehen, da verdienen die auch ihr Geld und mehr Leute kriegen ihre (sexuellen) Wünsche erfüllt.

      MfG
      Ëchnolon
    • "Pheagol" schrieb:

      anderes Beispiel: STONK!
      Großartiger deutscher Film.


      Yep, vor allem wenn man mal "Der grosse Diktator" von und mit Charly Chaplin gesehen hat... "Liberte Schtonk !!!!"... :D Dann weiss man, warum der Film diesen Titel trägt... Pflichtprogramm für jeden, der deutsche Produktionen eher skeptisch sieht. Schaunmermal, was die "Nibelungen" bringen. :wink:
    • "nwo_guy" schrieb:

      tatoo is kacke...
      anatomie hat mir nicht gefallen...
      gegen die wand... hört sich irgendwie laaangweilig an...
      das boot.... hmmm kann mich nimma errinern ob ich den gesehen hab... schau eher horrorfilme...
      der bewegte mann... hab ich nie gesehen...
      23... was is das?


      OK, Tattoo war auch nicht so mein Fall
      Anatomie fand ich da schon besser, wollte zu dem Film sogar ins Kino, hab ich aber nicht gemacht als ich erfahren hab, dass es ein deutscher Film ist
      Gegen die Wand gefiel mir doch sehr gut. Danke Pheagol, dass du den zur Sprache gebracht hast :wink:
      Das Boot: Ich geh' wohl nicht zu weit wenn ich sage, dass dieser Film schon zur Allgemeinbildung gehört, oder zumindest zum Pflichtprogramm.
      23 kenn ich auch nicht, nur Hören-Sagen. Werd ich aber wohl mal gucken.

      Was mich aber prinzipiell stört sind Sexszenen, wenn sie die Story bremsen. Im Fall von Gegen die Wand, hätten die Autoren ruhig mit solchen Szenen sparen können, da so etwas bei mir schon fast prinzipiell für Punktabzug verantwortlich ist.

      Auf jeden Fall enthalten viele deutsche Filme Sex oder Sexszenen, und so etwas tu' ich mir verdammt ungern an :roll: , und in 9 von 10 Fällen sind diese Szenen auch der Grund für ein Meiden meinerseits diese Filme zu gucken.

      Was Made by Pro 7 angeht, da kann ich Echnolon nur zustimmen. Es soll wohl so etwas aussagen wie: Produced vom beliebtesten Fernsehsender in Dtl. Und was genau hat das zu sagen? Gar nichts, denn der Name der TV-Anstalt ändert nicht, dass meist doch tiefe oder gar nicht vorhande Niveau einer solchen Produktion.

      Wer sich wirklich mal 'n guten deutschen Film angucken will, der schaut am besten "Was nicht passt, wird passend gemacht". Der Film ist spitze :lol: und bietet eine Ansammlung der wohl besten deutschen Schauspieler. Und so ganz nebenbei ist es der einzige deutsche Film der es geschafft hat in meine DVD-O-Thek einzuziehen :winke:
    • Was mich gerade hier an dem thread stört, ist, dass

      1.) wir leicht vom Thema abgekommen sind
      2.) hier Deutsche Filmen mit TV Produktionen gleichgesetzt werden. Hallo? Glaubt ihr, amerikanische TV-Produktionen sind viel besser?

      Das Problem mit den Deutschen Filmen ist außerdem, dass die meisten von euch in einem Alter sind, in dem ihr einfach etwas ANDERE Ansprüche an Filme setzt. Das ist nicht abwertend gemeint, wirklich nicht.
      Für die meisten von Euch ist Tarantino das Maß aller Dinge, weil er es schafft, in Hollywoodregeln innovativ zu spielen. Ich sage, Tarantino ist gut, aber er spielt halt nach Hollywood-Spielregeln und das ist nicht besonders innovativ. Naja, wie auch immer. Ich will nicht auf dieser Altersgeschichte herumreiten, aber irgendwann kommt ein Punkt, an dem man feststellt, dass in Hollywood immer wieder das selbe gedreht wird und das es einfach nicht mehr ausreicht, um seine Filmdurst zu befriedigen. Dann beginnt man, anspruchsvollere "langweiligere" Filme zu sehen und stellt fest, dass die einem viel mehr geben können.
      Naja, mir ging's jedenfalls so und ich denke wirklich, dass es auch mit dem Alter zusammenhängt.
    • "Pheagol" schrieb:


      2.) hier Deutsche Filmen mit TV Produktionen gleichgesetzt werden. Hallo? Glaubt ihr, amerikanische TV-Produktionen sind viel besser?

      Ganz ehrlich: Ja, amerikanische TV-Produktionen sind viel besser als deutsche.
      Und was dein Punkt mit dem Alter anbelangt:
      Ich hasse Tarantino viel (Kill Bill und der restliche Scheiss), das sind Filme, die einfach niemand braucht, ohne tiefgründige, versteckte Sachen im Film. Der Regisseur denkt sich einfach nichts in den Filmen...
      Ich war schon immer für, wie du sie nennst "langweiligere Filme", da Sie mehr Stil haben und überhaupt...
    • "Fleetwood" schrieb:


      Ich war schon immer für, wie du sie nennst "langweiligere Filme", da Sie mehr Stil haben und überhaupt...

      Öhm, ja, ist Dir aufgefallen, dass ich das in Anführungszeichen gesetzt habe, was bedeutet, dass nicht ICH sie so nenne? :mata:
    • "nwo_guy" schrieb:

      tatoo is kacke...
      anatomie hat mir nicht gefallen...
      gegen die wand... hört sich irgendwie laaangweilig an...
      das boot.... hmmm kann mich nimma errinern ob ich den gesehen hab... schau eher horrorfilme...
      der bewegte mann... hab ich nie gesehen...
      23... was is das?


      Definiere Ignoranz.... ;) :D pistolen:
    • "Pheagol" schrieb:


      ... aber irgendwann kommt ein Punkt, an dem man feststellt, dass in Hollywood immer wieder das selbe gedreht wird und das es einfach nicht mehr ausreicht, um seine Filmdurst zu befriedigen. Dann beginnt man, anspruchsvollere "langweiligere" Filme zu sehen und stellt fest, dass die einem viel mehr geben können.


      Richtig. Hollywood ist für mich schon länger nur noch zweite Wahl, deshalb geh ich nur noch selten ins Kino, leih mir aber verstärkt japanische Filme aus, die wirklich gut sind.
      Geheimtipp: Infernal Affairs
      german.imdb.com/title/tt0338564/
      Oder, ich zieh mir ältere Filme rein, da diese ein Flair haben, und Charme versprühen der heutzutage gar nicht mehr drin ist. So zum Beispiel freue ich mich immer über Filme wie: Der Pate 1+2, oder The Good the Bad & the Ugly, Spiel mir das Lied vom Tod, Der weiße Hai etc.

      Das waren gute Hollywoodstreifen, wenn auch nicht alle davon dahingehören. Diese älteren Filme sind meist sehenswerter als die heutigen Produktionen :rauch:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Anonymous ()

    • "Fleetwood" schrieb:


      Ich hasse Tarantino viel (Kill Bill und der restliche Scheiss), das sind Filme, die einfach niemand braucht, ohne tiefgründige, versteckte Sachen im Film. Der Regisseur denkt sich einfach nichts in den Filmen...


      Ich liebe diesen Regisseur, aber mehr Achtung habe ich vor ihm als Autor. Ich nenne ihn insgeheim Quentin "Recycling" Tarantino :lol: denn das macht er, er verwertet altes erschafft neues, und das ist mehr als genial, sofern er die richtige Wahl getroffen hat bei den Filmen die er "verwertet" 8). Desweiteren finde ich, können seine Filme durchaus den Stil und Charme der 70'er & 80'er wiedergeben, und das bei der heutigen CGI-Overload-Movieproduction ... das ist umso ehrenwerter :rauch:
    • "Fleetwood" schrieb:

      ist mir auf gefallen, ja.
      Aber du hast Sie ja so genannt. :o
      Auch wenn du es in Anführungszeichen setzt...

      Hast Du denn meine Aussage nicht verstanden?
      Ich bevorzuge diese Filme, die viele hier als langweilig empfinden (das war mit den Anführungszeichen gemeint, Anführungszeichen bedeuten meist ZITAT, obwohl ich grad niemanden direkt zitiere). ;) :)

      Tarantino als Scheiß zu bezeichnen, halte ich definitiv für nicht gerechtfertigt, obwohl auch ich sage, dass er einfach nicht der Gott des modernen Films ist.
    • "Filmfreak" schrieb:


      Oder, ich zieh mir ältere Filme rein, da diese ein Flair haben, und Charme versprühen der heutzutage gar nicht mehr drin ist. So zum Beispiel freue ich mich immer über Filme wie: Der Pate 1+2, oder The Good the Bad & the Ugly, Spiel mir das Lied vom Tod, Der weiße Hai etc.

      Das waren gute Hollywoodstreifen, wenn auch nicht alle davon dahingehören. Diese älteren Filme sind meist sehenswerter als die heutigen Produktionen :rauch:


      Der Mann spricht mir aus der Seele! :D
      Jeden dieser Filme, mit Ausnahme von "Der Pate 2", zähle ich zu meinen Lieblingsstreifen. Und an keinen von ihnen kommt Tarantino mit seinem zusammengeklauten Quasselscheiß ran, sorry.
      Ich mache mich gerade unbeliebt! 8)
      Aber mal abgesehen von Tarantino, der ja noch deutlich über dem STandard der Zeit liegt, haben all diese Filme etwas, das die Filme heutzutage nicht mehr kennen: Charme! So hat es Filmfreak umschrieben. Ich weiß gar nicht, ob das alles ist, aber selbst diese eine Sache ist Hollywood (überwiegend) verloren gegangen.
      So, und um jetzt nochmal die Parallele zu deutschen Filmen zu ziehen: deutschen Filmen oder nicht-Hollywood-Filmen gelingt es häufig, einen eigenen Charme zu versprühen!
      Aber ich denke, die Einsicht kommt mit dem Alter und mit der Anzahl der Filme, die man gesehen hat.
    • Na nu tut ma nich so, als ob nur alte Filme gut wären! Mit Charme geb ich euch Recht, viele ältere Filme ham ihn wirklich. Aber das sind eben EINIGE Filme, denn auch früher wurde ne ganze Menge Mist produziert. Über das bevorzugte Genre wenn man ins Kino geht kann man natürlich streiten, aber es entstehen auch heute noch wirklich gute Filme, auch in Hollywood. Natürlich sind diese Filme selten, geht ja auch nich anders. Wenn jeder Film absolut genial wäre, wär es ja eben nix besonderes mehr. Aber hin und wieder kommen eben richtig gute Filme und darüber freut man sich dann halt besonders. Das war früher auch nich anders, es sind halt die guten Filme, die in erinnerung bleiben und die man immer wieder sehn mag. Aber in 10 Jahren gehören da dann auch n paar von denen, die in letzter Zeit entstanden sind zu.
      Seh ich zumindest so...

      mfg