Mafia Story

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    • Der Don und sein Bruder kommen vom Grab ihres Vaters wieder (Rückblende um die familiären Verhältnisse etwas auszuleuchten), sie werden überwältigt, auf die Couch gefesselt


      Dieser Satz sagt für mich aus, dass der Don und sein Bruder, auf dem Rückweg von der Rückblende überwältigt und verschleppt werden (aka gekidnapped), um sie dann auf einer Couch zu fesseln. Sollte die Couch sich nicht auf dem Rückweg befinden und mitten auf der Straße stehen oder gar auf dem Friedhof, dann werden die für mich gekidnapped.


      Gerade hier ligt für mich ein Beispiel in sinnloser Zusammenschusterung von Rückblenden. Egal, ob du sie magst oder nicht, es macht einfach keinen Sinn am mehr oder weniger Ende des Films noch die familiären Verhältnisse des Möchtegern-Dons zu klären. Weder besteht die Relevanz noch ein Interesse, das uns als Zuschauer fragen lässt: "Wer ist dieser Don eigentlich?" Der Typ hat den ganzen Film durch gehandelt ohne erklärt zu werden. Wir lernen ihn so kennen und sehen seine Aktionen darum in dem Licht, in dem wir sie sehen. Wir haben uns damit abgefunden, dass er so handelt und müssen nicht noch tiefer (niveau-technisch aber flacher, weil wieder mal kreativfreie Rückblende) in seine Psyche begeben.

      Außerdem gehht es doch eigentlich um die beiden Jungens, wo sit also die Handlung mit denen? Die sehen den Mord, werden von den "Fickern" (jeder weiß jetzt, was ich meine) erst bedroht und dann anerkannt, dann quetschen sie irgendwann am Ende den Don aus und dann? Was ist denn das für ein Ende, dass der Filmfreak sich das ganze aufschreibt? Soll uns das etwa weis machen, dass das alles so passieren könnte? Ich have nicht das Gefühl, dass mir sowas zustoßen wird.

      Um auf die Sache mit dem Realismus zurückzukommen. Gut, Dann werden halt mal Leute in Gassen erschossen, aber meißt auch nur dann, wenn niemand in der Nähe zu sein scheint (zum Großteil sieht man die Killer sich mal umschauen, bevor sie ihre Ballermänner ziehen und in Richtung Opfer benutzen). Umso unlogischer ist es, dass sie sich darüber beschweren, Zeugen zu haben. Wenn in den Staaten jemand in ner Gasse hingerichtet wird, geschieht das Nachts, wenn aus natürlichen Gegebenheiten weniger Leute da sind, oder in einer Gegend, in der man sicher ist, dass niemand aussagt. Oder man machts einfach schnell, weil man eh nichts verloren hat. Aber standartgemäße Erschießungskommandos in Anzügen würden anderswo ablaufen.

      Andere Sache: Will der Don die Zeugen los werden, soll er sie umbringen. Will der Don den Killer testen, soll er ihn die Zeugen umbringen lassen. Willst du das Ganze interessanter gestalten, verleg es in eine realistische Umgebung. Lass die Opfer durch die Stadt rennen, wo sie sich sicher fühlen und lass den Japaner agieren, wie er es für richtig hält, sterben werden die beiden schon. Will ich als Don sojemanden testen, würd ich sehen, wie effizient er unter Arbeitsklima und nicht unter Laborbedingungen arbeitet. Dann würd ich die beiden auch nicht extra kidnappen, sondern gleich in ihrem Revier erledigen lassen.

      Wieso zum Teufel beschließen die drei Killer spontan die Seite zu wechseln? Hat der Don sie sexuell misbraucht? Was macht as für einen Sinn? Wieso suchen sie die beiden "Kumpels" überhaupt? DAS ist die Aufgabe des Japaners! Und wenn du schon kreativ sein willst, dann lass sie doch nicht nach der blöden "Wo würde ich sein, wenn ich die Nadel im Heuhaufen wäre?"-Methode suchen. Und, wie können die Schergen mal nebenbei einen Profikiller überwältigen, ist mir unbegreiflich? Dann hätte der Don ja gleich sie auf dei beiden "Kumpels" ansetzen können! Wäre billiger. Das konfuse daran (ja, es geht noch komischer!) ist ihre Entscheidung, ihn zum Don zurückzubringen...

      Es liegt auch an deiner komischen Art zu schreiben, was die Story noch schlimemr erscheinen lässt. Alle, die hier was von Pisa und von nicht lesen können geschrieben habe fallen bei mir in Verdacht, selbst nicht richtig durch die Handlung zu sehen. Interpunktion richtig angewandt sollte schon mal eine Grundlage sein, die zu beherrschen es gilt, will man ein Drehbuch solchen Ausmaßes anpreisen und kritisert wissen.

      Weiter geht es im "literarischen Leipiger Allerlei": Einer der "Ficker" (schön verwirrend auch immer als Killer bezeichnet) hat also eine Bombe gebaut. Im selben Satz wird über ein Leiden des Japaners geredet, das mit einer Form von Epilepsie oder Parkinson zu tun hat. Dann wird ihm eine Waffe in die Hand gedrückt. Und dann? Soll er sich selbst erschießen oder wie? Ist er beim Don und soll ihn erschießen? Wenn das so ist (was ich nicht glaube), was hat dann die Bombe mit all dem zu tun? Sollte er wirklic auf den Don schießen, was ist passiert, dass der sich so mirnichtsdirnichts einfach mal mit seinem Bruder zum Friedhof begeben kann? Haben sie den Killer erlegt? Hat er sich selbst erzittert?

      Fortsetzung folgt... muss vorerst beenden.


      MfG
      MaD mAx
    • Na dann wollen wir es doch ein viertes Mal wagen...

      1.: Wenn der Freak die Geschichte am Ende aufschreiben will frage ich mich: wer erzählt die
      Geschichte eigentlich? Ist das eine Wiedergabe der Ereignisse aus der Sicht des Filmfreaks,
      der die Geschichte schon aufgeschrieben hat?

      2.: Wo liegt die Hauptlastigkeit deiner Geschichte? Geht es dir darum, die schrägen Ereig-
      nisse aus Sicht der "Kumpels" zu zeigen, oder eher mit Schwerpunkt auf die "Ficker", den Ja-
      paner oder der Mafia und dem Don?

      3.: wo genau liegen das Ziel deiner Protagonisten, von denen ich mal ausgehe, dass es trotz
      aller Nebenhandlungen immer noch die "Kumpels" sind? Was für ein Ziel verfolgen die beiden?
      Ich gehe ja nicht davon aus, dass Filmfreak sich die ganze Zeit vorgenommen hat, ein Buch
      über diese Vorkommnisse zu schreiben. Was motiviert zu dem Handeln, wie wir es von ihnen sehen
      (werden oder auch nicht)? In wiefern ist es für sie wichtig, dieses Ziel zu erreichen?

      4.: Machen die beiden eine wandlung durch? entsteht eine Art Spannung durch das Erklimmen ein-
      ner wichtigen Stufe (müssen sie eine Katharsis durchlaufen, bevor sie überhaupt in der Lage
      sind, ihr Ziel zu erreichen?

      5.: Was für Ziele verfolgen die Anderen?

      -----------------------------------------------------------------------------------------------

      6.: Was soll den Zuschauer bei Laune halten?

      7.: Sind die Backstory-Informationen eigentlich wichtig und interessant genug, um die Aufhebung
      der Chronologie und damit eine Störung des unaufhörlichen Vorwärtsschreitens der Filmgeschihte zu
      rechtfertigen? Es handelt sich bei deiner nicht um eine Aufklärungsgeschichte, da uns alle Details
      bekannt sind, inwieweit muss man die Zeitliche Struktur überhaupt strapazieren? Nur um sich sagen
      zu können "Ich hab ne non-lneare Story"? Muss wirklich jeder Mäusefurtz aus der Vergangenheit auf-
      gedeckt und damit nichts mehr der Fantasie des Zuschauers überlassen werden? Wie wichtig sind die
      Nebendarsteller, dass es sich lohnt, ihre Geschichten zu erzählen und warum kann uns ihr Handeln
      nicht ohne Rückblenden klar gemacht werden?

      8.: Auch wenn der Film sich nicht ernst nehmen soll, sollen wir das genausowenig oder sollen wir
      was mit dem Film anfangen können? In wie weit lässt sich dieses Argument ("Soll sich nicht ernst nehmen)
      für die lasche Handlungsführung verwenden? Bezieht sich sowas nicht meist auf die Machart?

      9.: Wenn du so oder so nicht alle Informationen Preis gibst, die nach eigenem Ermessen sogar wich-
      tig für den Fluss der Handlung sind, wie kommst du dann darauf, dass wir die Arbeit ordentlich
      kritisieren und dir helfen können?

      10.: Willst du überhaupt, dass dir geholfen wird, oder war die Aktion hier nur, um zu sehen, wie
      viele deine grottige Handlung toll finden und um alle, die dagegen argumentieren mit "Man kann es ja
      so oder so nicht jedem Recht machen!" abzufertigen? Wenn das so ist, dann können wir uns doch die
      ganze Aktion hier sparen und du weißt einfach nur, dass da einige waren, die dich auf erhebliche
      Mängel hingewiesen haben, die keines Falls in die Schublade "Nebensächlich" abgeschoben werden sol-
      lten? Dinge die man bei jedem Anfängerkurs beigebracht bekommt, die einem jedes Buch zu diesem Thema
      ans Herz legt, sei die Geschichte nun linear oder non-linear, was nebenbei die Handlung selbst in
      keinem Fall tangiert, weil es sich hierbei nur um die Erzählform handelt.

      Solltest du die 10 mit "Nein" beantworten können, dann kann ich nur sagen:

      Großartige Geschichte, mach weiter so, ich freu mich schon auf das Endprodukt! Du nicht auch? Du hast es
      geschafft. Ich verweise bei solchen Situationen immer gern auf meine Signatur, was du daraus machst,
      ist dein Ding...

      MfG
      MaD mAx
    • "Alvesang" schrieb:

      Was mich noch interessiert: Werden Deine Drehbücher von jemandem realisiert, und kann man sich bereits Ergebnisse Deiner Arbeiten im Internet anschauen? Du scheinst ja doch schon Einiges verfaßt zu haben. Ein fertiger Film wäre mal interessant...


      Leider nein seufz: Ich schreibe und schreibe, ändere Dinge ab etc... und am Ende hab ich keinen der sagt: Jap, das mach'n wir. Insgesamt habe ich 7 Geschichten, #7, ebenfalls Mafia, diesmal aber ernsthafte Stimmung, der soll sich ernst nehmen, ist zur Zeit in Arbeit, und auch diese Story wird wieder sehr lang :P Im Gedanken habe ich mir schon Story #8 ausgesucht, inspiriert von meiner Familie. Was einen Film angeht sage ich nur soviel, keines meiner Scripts würde ich verkaufen, wenn ich nicht Regie führen würde. Das wäre meine einzige Auflage. Da ich aber 0 Erfahrung hab, muss ich erst welche sammeln...
      Und selbst wenn das nichts wird ... was soll's, dann kann ich die Scripts immer noch als Fliegenklatschen nehmen :lol: Nein, ich hoffe sie irgendwann in bewegten Bildern zu sehen, am liebsten unter meiner Leitung :D

      "MaD mAx" schrieb:

      Der Don und sein Bruder kommen vom Grab ihres Vaters wieder (Rückblende um die familiären Verhältnisse etwas auszuleuchten), sie werden überwältigt, auf die Couch gefesselt


      "MaD mAx" schrieb:

      Dieser Satz sagt für mich aus, dass der Don und sein Bruder, auf dem Rückweg von der Rückblende überwältigt und verschleppt werden (aka gekidnapped), um sie dann auf einer Couch zu fesseln. Sollte die Couch sich nicht auf dem Rückweg befinden und mitten auf der Straße stehen oder gar auf dem Friedhof, dann werden die für mich gekidnapped.

      Gerade hier ligt für mich ein Beispiel in sinnloser Zusammenschusterung von Rückblenden. Egal, ob du sie magst oder nicht, es macht einfach keinen Sinn am mehr oder weniger Ende des Films noch die familiären Verhältnisse des Möchtegern-Dons zu klären. Weder besteht die Relevanz noch ein Interesse, das uns als Zuschauer fragen lässt: "Wer ist dieser Don eigentlich?" Der Typ hat den ganzen Film durch gehandelt ohne erklärt zu werden. Wir lernen ihn so kennen und sehen seine Aktionen darum in dem Licht, in dem wir sie sehen. Wir haben uns damit abgefunden, dass er so handelt und müssen nicht noch tiefer (niveau-technisch aber flacher, weil wieder mal kreativfreie Rückblende) in seine Psyche begeben.


      Na gut, Schreibfehler meinerseits. Die Rückblende wäre nicht unbedingt notwendig.

      "MaD mAx" schrieb:

      Außerdem gehht es doch eigentlich um die beiden Jungens, wo sit also die Handlung mit denen? Die sehen den Mord, werden von den "Fickern" (jeder weiß jetzt, was ich meine) erst bedroht und dann anerkannt, dann quetschen sie irgendwann am Ende den Don aus und dann? Was ist denn das für ein Ende, dass der Filmfreak sich das ganze aufschreibt? Soll uns das etwa weis machen, dass das alles so passieren könnte? Ich have nicht das Gefühl, dass mir sowas zustoßen wird.


      Nein, hier missverstehst du mich. Der Filmfreak hat einfach das Gefühl, dass das was ihnen da zugestoßen ist, eine gute Filmidee wäre. Deshalb schreibt er sie auf. Das ist alles

      "MaD mAx" schrieb:

      Um auf die Sache mit dem Realismus zurückzukommen. Gut, Dann werden halt mal Leute in Gassen erschossen, aber meißt auch nur dann, wenn niemand in der Nähe zu sein scheint (zum Großteil sieht man die Killer sich mal umschauen, bevor sie ihre Ballermänner ziehen und in Richtung Opfer benutzen). Umso unlogischer ist es, dass sie sich darüber beschweren, Zeugen zu haben. Wenn in den Staaten jemand in ner Gasse hingerichtet wird, geschieht das Nachts, wenn aus natürlichen Gegebenheiten weniger Leute da sind, oder in einer Gegend, in der man sicher ist, dass niemand aussagt. Oder man machts einfach schnell, weil man eh nichts verloren hat. Aber standartgemäße Erschießungskommandos in Anzügen würden anderswo ablaufen.


      Die Killer gucken sich auch um etc. Man kann die Szene auch einfach Nachts ansiedeln, dass ist doch wohl nicht das Problem, oder?

      "MaD mAx" schrieb:

      Andere Sache: Will der Don die Zeugen los werden, soll er sie umbringen. Will der Don den Killer testen, soll er ihn die Zeugen umbringen lassen. Willst du das Ganze interessanter gestalten, verleg es in eine realistische Umgebung. Lass die Opfer durch die Stadt rennen, wo sie sich sicher fühlen und lass den Japaner agieren, wie er es für richtig hält, sterben werden die beiden schon. Will ich als Don sojemanden testen, würd ich sehen, wie effizient er unter Arbeitsklima und nicht unter Laborbedingungen arbeitet. Dann würd ich die beiden auch nicht extra kidnappen, sondern gleich in ihrem Revier erledigen lassen.


      Der Japaner agiert später wei er es für richtig hält. Der Punkt ist, dass der Don und seine Killer keine Ahnung haben wo die Kumpels sind. Darauf stößt der Killer erst, als er den Videothekenbesitzer fragt, ob merkwürdige Kunden da waren, und wo sie hin sind. Dann geht der Killer in den Waffenladen, wo die Kumpels zu Beginn der Story reingestolpert sind, und dort wird er überwältigt, gefesselt etc. Weder der Don noch die Killer geschweige denn der Japaner wissen wo die Kumpels sind.


      "MaD mAx" schrieb:

      Wieso zum Teufel beschließen die drei Killer spontan die Seite zu wechseln? Hat der Don sie sexuell misbraucht? Was macht as für einen Sinn? Wieso suchen sie die beiden "Kumpels" überhaupt? DAS ist die Aufgabe des Japaners! Und wenn du schon kreativ sein willst, dann lass sie doch nicht nach der blöden "Wo würde ich sein, wenn ich die Nadel im Heuhaufen wäre?"-Methode suchen. Und, wie können die Schergen mal nebenbei einen Profikiller überwältigen, ist mir unbegreiflich? Dann hätte der Don ja gleich sie auf dei beiden "Kumpels" ansetzen können! Wäre billiger. Das konfuse daran (ja, es geht noch komischer!) ist ihre Entscheidung, ihn zum Don zurückzubringen... .


      Die Killer wechseln die Seite weil der Don sie loswerden will, wenn sie die Kumpels nicht finden. Das ist etwas was ich ausgelassen hab, war vielleicht ein Fehler... Deshalb wird der Japaner auch zum Don gefesselt zurückgebracht, der sich darüber aufregt, und dann weiß das die Killer ihn ans Messer leifern, da im nächsten Moment die FTM (Ficker) vor ihm stehen.


      "MaD mAx" schrieb:

      Es liegt auch an deiner komischen Art zu schreiben, was die Story noch schlimemr erscheinen lässt. Alle, die hier was von Pisa und von nicht lesen können geschrieben habe fallen bei mir in Verdacht, selbst nicht richtig durch die Handlung zu sehen. Interpunktion richtig angewandt sollte schon mal eine Grundlage sein, die zu beherrschen es gilt, will man ein Drehbuch solchen Ausmaßes anpreisen und kritisert wissen.


      Das du jetzt die Leute niedermachst, die im Gegensatz zu dir positiv gepostet haben, ist ganz klar Low Level :((


      "MaD mAx" schrieb:

      Weiter geht es im "literarischen Leipiger Allerlei": Einer der "Ficker" (schön verwirrend auch immer als Killer bezeichnet) hat also eine Bombe gebaut. Im selben Satz wird über ein Leiden des Japaners geredet, das mit einer Form von Epilepsie oder Parkinson zu tun hat. Dann wird ihm eine Waffe in die Hand gedrückt. Und dann? Soll er sich selbst erschießen oder wie? Ist er beim Don und soll ihn erschießen? Wenn das so ist (was ich nicht glaube), was hat dann die Bombe mit all dem zu tun? Sollte er wirklic auf den Don schießen, was ist passiert, dass der sich so mirnichtsdirnichts einfach mal mit seinem Bruder zum Friedhof begeben kann? Haben sie den Killer erlegt? Hat er sich selbst erzittert?


      Er zielt mit der Waffe auf den Fake, von dem der Don und sein Bruder nicht wissen das es ein Fake ist... ein sogenannter klassischer Bluff.

      "MaD mAx" schrieb:

      1.: Wenn der Freak die Geschichte am Ende aufschreiben will frage ich mich: wer erzählt die
      Geschichte eigentlich? Ist das eine Wiedergabe der Ereignisse aus der Sicht des Filmfreaks,
      der die Geschichte schon aufgeschrieben hat?


      siehe oben, aber danke für den Anreiz, ist 'ne gute Idee :D

      "MaD mAx" schrieb:

      2.: Wo liegt die Hauptlastigkeit deiner Geschichte? Geht es dir darum, die schrägen Ereig-
      nisse aus Sicht der "Kumpels" zu zeigen, oder eher mit Schwerpunkt auf die "Ficker", den Ja-
      paner oder der Mafia und dem Don?


      Fast richtig, eine Mixtur aus beiden, mit dem Schwerpunkt auf die FTM-Gruppierung

      "MaD mAx" schrieb:

      3.: wo genau liegen das Ziel deiner Protagonisten, von denen ich mal ausgehe, dass es trotz
      aller Nebenhandlungen immer noch die "Kumpels" sind? Was für ein Ziel verfolgen die beiden?
      Ich gehe ja nicht davon aus, dass Filmfreak sich die ganze Zeit vorgenommen hat, ein Buch
      über diese Vorkommnisse zu schreiben. Was motiviert zu dem Handeln, wie wir es von ihnen sehen
      (werden oder auch nicht)? In wiefern ist es für sie wichtig, dieses Ziel zu erreichen?


      Sie werden von Killern der Mafia gejagt, ohne zu wissen das diese sich umentscheiden werden. Ihr Ziel, dass von allen, außer dem Don und des Japaners, ist es, dass der Don am Ende stirbt. Der Zuschauer weiß immer mehr als die Charaktere. Das war mein Ziel.

      "MaD mAx" schrieb:

      4.: Machen die beiden eine wandlung durch? entsteht eine Art Spannung durch das Erklimmen ein-
      ner wichtigen Stufe (müssen sie eine Katharsis durchlaufen, bevor sie überhaupt in der Lage
      sind, ihr Ziel zu erreichen?


      Wenn überhaupt, dann die, dass sie in einer Gruppierung von Leuten sind, die gegen die Mafia vorgeht, welche es ja auf sie abgesehen hat.

      "MaD mAx" schrieb:

      5.: Was für Ziele verfolgen die Anderen?


      Siehe 3 und Exposè

      "MaD mAx" schrieb:

      6.: Was soll den Zuschauer bei Laune halten?


      Sprüche, Zitate, Kills, Zwischenmenschliche Beziehungen

      "MaD mAx" schrieb:

      7.: Sind die Backstory-Informationen eigentlich wichtig und interessant genug, um die Aufhebung
      der Chronologie und damit eine Störung des unaufhörlichen Vorwärtsschreitens der Filmgeschihte zu
      rechtfertigen? Es handelt sich bei deiner nicht um eine Aufklärungsgeschichte, da uns alle Details
      bekannt sind, inwieweit muss man die Zeitliche Struktur überhaupt strapazieren? Nur um sich sagen
      zu können "Ich hab ne non-lneare Story"? Muss wirklich jeder Mäusefurtz aus der Vergangenheit auf-
      gedeckt und damit nichts mehr der Fantasie des Zuschauers überlassen werden? Wie wichtig sind die
      Nebendarsteller, dass es sich lohnt, ihre Geschichten zu erzählen und warum kann uns ihr Handeln
      nicht ohne Rückblenden klar gemacht werden?


      Es ist mir im Grunde nicht so wichtig ob die Story nun linear oder non linear wird, für mich ist es wichtig so viel wie möglich über die Charaktere preiszugeben, daher die Rückblenden, die allesamt das entscheidende Ereignis zeigen, welches sie zum Mitglied der Gruppe gemacht hat. Und was das "eine Störung des unaufhörlichen Vorwärtsschreitens der Filmgeschihte zu rechtfertigen" angeht ... das verstehe ich so (korrigier mich wenn ich das missverstehe) Du findest die Story zum kotzen, würdest jede Seite des Scripts als Klopapier nehmen ... aber das ist deine Meinung, und ich nehme sie zur Kenntnis

      "MaD mAx" schrieb:

      8.: Auch wenn der Film sich nicht ernst nehmen soll, sollen wir das genausowenig oder sollen wir
      was mit dem Film anfangen können? In wie weit lässt sich dieses Argument ("Soll sich nicht ernst nehmen)
      für die lasche Handlungsführung verwenden? Bezieht sich sowas nicht meist auf die Machart?


      Schon richtig, es ist eine Geschichte nach dem Motto ... 1: 1 Milliarde das mir das passiert, trotzdem tu ich sie mir an, da ich weiß das so etwas halt nicht passieren wird. Also wer diese Story ernst nimmt :roll:

      "MaD mAx" schrieb:

      9.: Wenn du so oder so nicht alle Informationen Preis gibst, die nach eigenem Ermessen sogar wich-
      tig für den Fluss der Handlung sind, wie kommst du dann darauf, dass wir die Arbeit ordentlich
      kritisieren und dir helfen können?


      Ich vertraue in eure Fantasie :wink:

      "MaD mAx" schrieb:

      10.: Willst du überhaupt, dass dir geholfen wird, oder war die Aktion hier nur, um zu sehen, wie
      viele deine grottige Handlung toll finden und um alle, die dagegen argumentieren mit "Man kann es ja
      so oder so nicht jedem Recht machen!" abzufertigen? Wenn das so ist, dann können wir uns doch die
      ganze Aktion hier sparen und du weißt einfach nur, dass da einige waren, die dich auf erhebliche
      Mängel hingewiesen haben, die keines Falls in die Schublade "Nebensächlich" abgeschoben werden sol-
      lten? Dinge die man bei jedem Anfängerkurs beigebracht bekommt, die einem jedes Buch zu diesem Thema
      ans Herz legt, sei die Geschichte nun linear oder non-linear, was nebenbei die Handlung selbst in
      keinem Fall tangiert, weil es sich hierbei nur um die Erzählform handelt.

      Solltest du die 10 mit "Nein" beantworten können, dann kann ich nur sagen:

      Großartige Geschichte, mach weiter so, ich freu mich schon auf das Endprodukt! Du nicht auch? Du hast es
      geschafft. Ich verweise bei solchen Situationen immer gern auf meine Signatur, was du daraus machst,
      ist dein Ding...


      Natürlich will ich das ihr mir eure ehrlichen Meinungen sagt, sie begründet etc... und das sage ich nicht wegen einem Satz der auf deine Sig hinweist. Wenn ich all das nicht wollte, hätte ich dann diesen Thread aufgemacht? Ich habe eure Meinungen gelesen, zur Kenntnis genommen, und wie bereits gesagt, mögliche Änderungen notiert, sogar mehr, als hier beschrieben sind. :D

      PS: Wenn ich hier ernsthaft eine negative Kritik, wie deine oder die von Alvesang abwürgen wollte, würde ich mich nicht hinsetzen und auf diese Kritiken antworten :wink:
    • Das du jetzt die Leute niedermachst, die im Gegensatz zu dir positiv gepostet haben, ist ganz klar Low Level


      Einspruch: Hat er nicht, ist es nicht. Ich habe diesen Thread bisher nur lesend verfolgt (habt ihr bestimmt bis eben nicht gewusst!) und was mir auffällt ist, dass es kaum einen Zusammenhang zwischen MaD mAx's Fragen und deinen Antworten gibt.

      Ich habe ehrlich gesagt den Eindruck, dass du von deinem Skript so sehr überzeugt bist, dass du - für dich selbst - das neutrale Betrachten überhaupt nicht ermöglichst. Mag ja sein, dass dieses Skript dein Kind ist, aber ich denke, du solltest einmal einen Schritt zurück treten und es dir dann nochmal betrachten.

      Nein, einen größeren Schritt.

      Ich glaube, der beste Hinweis, den ich dir zu deinem (absolut völlig unsinnig konfusen) Beitrag zur Filmgeschichte geben kann ist: Lösch es, oder leg es ganz weit weg. Dann wartest du eine Woche und fängst noch einmal von vorne an. Dieses mal solltest du aber nicht die Charaktere nach deiner Laune über deine Probleme durch deine Geschichte stolpern lassen (immerhin bist DU der Schöpfer), sondern deine Charaktere nach ihrer Laune über ihre Probleme durch ihre Geschichte gehen lassen. Es gibt, nach deinem wilden Wortgewirr, das weder als Exposé, noch Synopsis, noch sonstwas bezeichnet werden kann, nämlich überhaupt keinen spannenden Punkt, null Tiefgang und noch weniger brauchbaren Inhalt. So weit ist das ganz schlicht ein Fall von Papierkorb.

      Es tut mir leid. Aber: Da du an deiner Story hängst, vergiss sie und schreib sie neu. Von vorne. Dann kann es nur strukturierter und besser werden.
      (Und: Nein! Ich rede nicht von wiederverwerten oder aufgreifen. Ich rede in der tatsächlichsten Form von wegwerfen und neu anfangen. Von Vorne. Aus dem Nichts.)

      Vorschlag zur Güte?
    • "sunside" schrieb:

      Ich glaube, der beste Hinweis, den ich dir zu deinem (absolut völlig unsinnig konfusen) Beitrag zur Filmgeschichte geben kann ist: Lösch es, oder leg es ganz weit weg.


      Da muß ich wohl (leider) 100%ige Zustimmung geben. :(

      "sunside" schrieb:

      Da du an deiner Story hängst, vergiss sie und schreib sie neu. Von vorne. Dann kann es nur strukturierter und besser werden.


      Das allerdings wäre dann in jedem Fall beweispflichtig. :mata:
    • Ich kann der Neuschreibaktion nur voll und ganz zustimmen. Es ist zwar
      eine verdammt mühsame Geschichte, aber nur so bewegt man sich vor-
      wärts, wenn man wo feststeckt.

      Die Sicht auf die Dinge ändert sich sehr, wenn man diese Story mit Blick
      auf das Gesamtkonzept Szene für Szene neu schreibt. Da man genau
      weiß, wo man hin will, bekommen die Szenen, wenn man sich beim
      Schreiben etwas mehr Kopf macht, einen unvorstellbar besseren Fluss.
      Dieser Fluss ist es, der den meisten Drehbüchern aus Amateurfeder fehlt.
      Das setzt allerdings voraus, dass man bereit sein muss, wirklich von 0 an-
      zufangen, was heißt: Nichts, überhaupt nichts, nichteinmal den kleinsten
      Satz aus der Urvariante 1:1 kopieren. Sollte auch kaum möglich sein,
      wenn man die Sätze nicht auswendig kann. Durch gezwungene Neuformu-
      lierung ist es ziemlich sicher, dass nur die Idee übernommen und über-
      arbeitet wird. Allerdings muss man auch bereit sein, loszulassen. Für
      meine derzeitige Arbeit hab ich mehr als 1 1/2 Seiten Drehbuch (glaub, es
      waren sogar zwei) auf 2 Sätze gekürzt. Die Urfassung dieser Szene war
      der Auslöser für meine Schreibversuche und ersten Drehs, man kann sich
      also vorstellen, dass eine gewisse emotionale Bindung vorhanden war.
      Aber gut ist man erst (sowohl als Autor, Regisseur, als auch als Cutter),
      wenn man bereit ist seine Lieblingsszenen unwiederruflich dem Messer
      auszuliefern. Ich habs getan, was dem ganzen eine völlig neue Dynamik
      gab, mit der ich mehr als zufrieden bin. Mehr noch, als mit der Urfassung.
    • @sunside: Was soll ich noch groß sagen. Die Story entstand spontan, vieles ist mir erst beim Schreiben eingefallen. Sicher, werde ich Änderungen vornehmen, im welchem Ausmaß diese sich dann bemerkbar machen, ist eine andere Sache, vielleicht schlachte ich es auch aus, wer weiß. Das Script war jetzt 9 Monate auf meiner Festplatte, ohne das ich reingeguckt hab, würde ich es mir jetzt nochmal durchlesen, würde ich ganz bestimmt mehrere Ansätze finden, die einer Änderung bedürfen.
      Vielleicht hab ich es auch zu schnell geschrieben, schließlich war es Story #3 von 6, die allesamt in 6 Monaten geschrieben wurden, und jetzt von mir überarbeitet werden. Was Das, ich sag jetzt mal vorsichtig "Exposè" angeht, dass hätte ich natürlich auch übersichtlicher machen können, in etwa wie im Thread "Eure Meinung bitte". Vielleicht nächstes mal.
      Es ist trotzdem gut, einige positive wie negative Meinungen erhalten zu haben, aber genau das ist der Punkt. Es gibt positive und negative Meinungen. Und glaub mir wenn ich dir, euch, sage bzw. schreibe, dass ich keines meiner Scripts nach dem Motto "Ach, du bist perfekt, scheiß auf alle anderen Meinungen", sehe. Ich sagte es schonmal, und ich sag es wieder: Ich bin selbst mein ärgster Kritiker, selbst bei meinem bereits ausgedruckten Scripts, finde ich immer wieder Stellen, die ich noch verbessern könnte, was ich in den meisten Fällen dann auch tue. Wenn das nichts aussagt, dann weiß ich auch nicht.
    • Das war ja nur das, was ich hören wollte. :wink:
      Nee, falls ich angriffslustig wirken sollte, verzeih mir das. Ich merke nur, dass das pure tippen den Leuten leichter von der Hand geht, als sich vorher stupide hinzusetzen, um sich einfach nur Gedanken zum Thema zu machen: Ausarbeitung der Charaktere, ihrer Vergangenheit, des Umfeldes, des nicht sichtbaren Umfeldes, etc. pp. Es macht eine Höllenarbeit, aber am Ende - wenn man wirklich aufhört, den Figuren ihren Weg aufzudoktrinieren und sie selber laufen lässt - erhält man ein massiv besseres Drehbuch. Ich glaube, dass niemand ernsthaft auf Hollywood-Niveau kommen will (abgesehen von der Gage, natürlich). Ich wollte damit nur sagen: Wenn du den Ansatz behalten möchtest, kürze die ganze Geschichte. Bring deinen Filmfreak mehr ein, auch wenn er nur als Erzähler funktionieren soll. Mach ihn, meinetwegen, zum passiven Protagonisten und lass ihn nur mitgeschliffen werden, dann aber vertiefe dich viel mehr auf die anderen Charaktere, hier deine FtM - oder um wen es eben geht. Nur: Spring nicht so viel herum.
      Ein schönes Beispiel - wenn auch etwas Artfremd - ist die Entstehung von Sonnenalle. Der Film sollte ursprünglich auch in etlichen Rückblenden erzählt werden, und niemand wollte ihn. Erst nach der fünften (IMHO) Revision, als alle Blenden entfernt waren - wurde es ein Kinoerfolg.
      Ich bin, muss ich dazu sagen, aber auch gegen die Kopie der "großen Meister". Kann ja sein, dass mancher auf Tarantino und andere steht, kann ja sein, dass es dort die guten Sprüche gab, aber warum sollte man nicht einfach mal die Finger vom Fanfilm lassen und eigene Wege gehen.
      Nur für die Runde, bezog sich nicht auf dich.

      Guti, ich zieh mich halb zurück und wünsche dir viel Erfolg bei deinen weiteren Wegen!

      @Alvesang: Tja, nun hat mir MaD mAx die Antwort wohl vorweg genommen. Der Punkt ist, dass du weißt, wohin du willst, aber denselben Weg wie vorher nicht noch einmal beschreiten wirst. Wenn das kein Fortschritt ist!


      Mit freundlichsten,
      Mac
    • "sunside" schrieb:

      (...) aber warum sollte man nicht einfach mal die Finger vom Fanfilm lassen und eigene Wege gehen. Nur für die Runde (...)

      Unterschreib' ich blind. Allerdings kann man nicht von jedem Amateurfilm-Team eine kreative Höchstleistung im Bereich Drehbuch erwarten, den Meisten geht es nur um's Filmen, und es ist nunmal generell einfacher, sich an den großen Vorbildern zu orientieren, als selbst eine Story, bzw. eine eigene Umgebung für die Geschichten zu kreieren. So sehr ich den Fanfilm nicht mag, verteufeln möchte ich ihn nicht, schließlich hat jeder seinen eigenen Zugang zum Medium Film. Und den Spaß am Filmen (oder jedem anderen Produktionsschritt) sollte man niemandem durch persönliche Abneigungen vermiesen.

      @Alvesang: Tja, nun hat mir MaD mAx die Antwort wohl vorweg genommen. Der Punkt ist, dass du weißt, wohin du willst, aber denselben Weg wie vorher nicht noch einmal beschreiten wirst. Wenn das kein Fortschritt ist![/quote]

      Ich nehme an, Du beziehst Dich hier auf meinen Drehbuch-Thread. :wink: Natürlich sammelt man bei jeder Produktion in jedem Produktionsschritt Erfahrungen und lernt aus Fehlern (auch wenn man manche wiederholt). Ich werde nie wieder Bauscheinwerfer als Beleuchtung einsetzen. Ich werde nie wieder einen Dialogfilm drehen, ohne vorher mindestens dreimal intensiv geprobt zu haben. Ich werde nie wieder ein Drehbuch planlos "einfach so runter" schreiben, sondern erst nach Fertigstellung eines Konzeptes (inkl. Charakteristika, detaillierter Inhaltsangabe, etc.) ein Drehbuch verfassen. Ich werde nie wieder auf eine intensive Drehplanung verzichten, angefangen beim Catering, über Props, Casting, Kostüm-Design, Location-Scouting, bis hin zum Shooting Script. Und ich werde nie wieder auf Leute mit enger Terminplanung zurückgreifen. Alles Dinge, die man im Laufe der Jahre und der verschiedenen Projekte dazulernt. Wäre doch auch ärgerlich, auf der Stelle zu treten. Oder? :wink:
    • "sunside" schrieb:

      (...) aber warum sollte man nicht einfach mal die Finger vom Fanfilm lassen und eigene Wege gehen. Nur für die Runde (...)

      Unterschreib' ich blind. Allerdings kann man nicht von jedem Amateurfilm-Team eine kreative Höchstleistung im Bereich Drehbuch erwarten, den Meisten geht es nur um's Filmen, und es ist nunmal generell einfacher, sich an den großen Vorbildern zu orientieren, als selbst eine Story, bzw. eine eigene Umgebung für die Geschichten zu kreieren. So sehr ich den Fanfilm nicht mag, verteufeln möchte ich ihn nicht, schließlich hat jeder seinen eigenen Zugang zum Medium Film. Und den Spaß am Filmen (oder jedem anderen Produktionsschritt) sollte man niemandem durch persönliche Abneigungen vermiesen.

      "sunside" schrieb:

      @Alvesang: Tja, nun hat mir MaD mAx die Antwort wohl vorweg genommen. Der Punkt ist, dass du weißt, wohin du willst, aber denselben Weg wie vorher nicht noch einmal beschreiten wirst. Wenn das kein Fortschritt ist!


      Ich nehme an, Du beziehst Dich hier auf meinen Drehbuch-Thread. :wink: Natürlich sammelt man bei jeder Produktion in jedem Produktionsschritt Erfahrungen und lernt aus Fehlern (auch wenn man manche wiederholt). Ich werde nie wieder Bauscheinwerfer als Beleuchtung einsetzen. Ich werde nie wieder einen Dialogfilm drehen, ohne vorher mindestens dreimal intensiv geprobt zu haben. Ich werde nie wieder ein Drehbuch planlos "einfach so runter" schreiben, sondern erst nach Fertigstellung eines Konzeptes (inkl. Charakteristika, detaillierter Inhaltsangabe, etc.) ein Drehbuch verfassen. Ich werde nie wieder auf eine intensive Drehplanung verzichten, angefangen beim Catering, über Props, Casting, Kostüm-Design, Location-Scouting, bis hin zum Shooting Script. Und ich werde nie wieder auf Leute mit enger Terminplanung zurückgreifen. Alles Dinge, die man im Laufe der Jahre und der verschiedenen Projekte dazulernt. Wäre doch auch ärgerlich, auf der Stelle zu treten. Oder? :wink:
    • :D

      Ooooh ja, du triffst den Nagel auf den Kopf. Allerdings wollte ich niemandem den Fanfilm vermiesen, eine getroffene Parodie ist Gold wert ... Wat hab ich gelacht über Attack of the Clowns. Ist auch logisch, dass jeder klein anfängt. Aber obligatorisch ist so ein Fanfilm deswegen trotzdem nicht, oder? (Andererseits: Ich würde demjenigen die Finger abhacken, der mir erzählen will, "Hallo Welt!" wäre nicht obligatorisch für einen Programmierer ... nun ja.)

      Oh Gott ... du sprichst mir aus der Seele. Location Scouting ... haben wir jedes Mal verhauen. Also, Scouts waren wir schon, aber das heißt leider nicht, dass wir uns an uns gehalten haben ... Und Proben. Aquiriere dir einen Mann von der Straße, erkläre ihn zum Schauspieler und das Chaos ist perfekt. Man muss allerdings zugestehen, dass die Leute nach dem dritten Drehtag dann doch langsam anfangen, real zu wirken. (Wobei mir, pardon, der Kommentar zu GZSZ einfällt: Leute von der Straße, die Schauspieler spielen, die Leute von der Straße spielen sollen)

      Allerdings sagt es Filmfreak ja selbst eigentlich alles: "[...] #3 von 6, die allesamt in 6 Monaten [...]". Wenn es was kurzes wäre, kein Thema.

      [schild=19 fontcolor=000000 shadowcolor=C0C0C0 shieldshadow=1]Beim nächsten Mal wirds besser.[/schild]

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Anonymous ()

    • Fanfilme als solche - Fluch oder segen? Algemeiner Exkurs

      "Sag niemals nie!" :wink:

      Ich sachma Fanfilm ist schon eine Sparte für sich. Das Problem heutzutage ist, dass sich die meisten Fans nur auf die offensichtlichsten Oberflächlichkeiten Stürzen, wenn sie planen, einen Solchen Film zu drehen.

      Bei allen guten Dingen, Tarantino ist gut, aber man kann ihn auch zum Gott stilisieren. Muss man aber nicht. Was mich am meisten dabei ankotzt ist, dass einem gerade diese Oberflächlichkeiten in einem nicht-Clichè-Film das Genick brechen: Kann man denn noch Kapitel offensichtlich durch ein schwarzes Bild coneinander trennen, dass uns den Titel des derzeitigen Kapitels vielleicht noch mit einer Leserstimme vermittelt, ohne, dass auch nur irgendjemand an Tarantino denkt? Ich find's sehr schade, denn wenn man sich mal dafür entscheidet, dieses Mittel einzusetzen, dann wird man zu 83% in eine Schublade gelegt und nur noch durch eine gefilterte Brille betrachtet.

      Wenn man Tarantino kopieren will soll man meines Erachtens vielleicht mal von Dialogen und offensichtlichkeiten wie konfuser Storyführung absehen und sich auf Details konzentrieren: Die Zusammenstellung seiner Protagonisten, sein überaus geniales Gefühl für ds richtige Timing, die Musik... genauso, wie man vielleicht davon absehen sollte, eine Homage auf Star Wars durch Laserschwerter, Jedis und Raumschiffe zu brandmarken. Mehr Blick auf die Details. Gut macht sich bei sowas offensichtlichem wie Star Wars schlecht, aber man sollte es mal versuchen. Freaks kennen die Details ja zu Genüge...

      Wollte ich einfach mal loswerden. Man sollte die großen Männer mal wissen lassen, dass man die Filme auch sieht und sich nicht nur anschaut.
    • "sunside" schrieb:


      Nee, falls ich angriffslustig wirken sollte, verzeih mir das.


      Ich nehme keinen Kommentar persönlich, außer ich kann es nicht anders verstehen, wie als einen persönlichen Angriff, und selbst wenn das der Fall ist, kläre ich das per PM. Von daher braucht ihr euch deshalb gar keine Gedanken machen, ich kann schon was ab. Ich selbst achte aber besonders auf die negativen Kritiken, wenn diese dann noch lang ausfallen, weiß ich, dass sich da jemand mit der Story beschäftigt hat. Dafür danke ich denjenigen dann auch, keine Frage. Ich könnte zum besseren Verständnis das Expose nochmal überarbeiten, denn daran hat's ja wohl gehapert, und danach müsst ihr euch, logischer Weise, richten. Doch lohnt sich das, glaube ich, nicht. Beim nächsten Thread, Versprochen. Aber der wird noch eine weile auf sich warten lassen, nur soviel noch: "Eure Meinung Bitte" und "Mafia Story" sind meine einzigsten Stories die keinen Sozialkritischen Kern haben, welcher bei den anderen nicht schwer zu finden ist, und deshalb sind mir diese Stories (die Sozialkritischen) auch lieber. Wenn man sich den Abschnitt bezüglich der Sozialkritik in der Menace II Society Filmkritik durchliest, weiß man auch warum.